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Der Newsletter für kommunale Gestalter:innen
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Liebe:r Leser:in,
Kommunalverwaltungen stehen in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Polarisierung zunehmend unter Druck: Zahlreiche kleine Anfragen müssen bearbeitet werden, Demokratiebildungsprojekte werden in Frage gestellt und immer öfter werden unsachliche oder abwertende Diskussionen in Gremien geführt. All das zeigt, wie Verwaltungshandeln zunehmend unkonstruktiv hinterfragt wird. Das Ziel: demokratische Strukturen schwächen.
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Auch deshalb kommt den Verwaltungen gerade jetzt eine zentrale Rolle beim Schutz und der Stärkung demokratischer Prinzipien zu. Die Jugendhilfeplanung betrifft dies unter anderem in ihrer Rolle und Aufgabe, die kommunale Jugendhilfelandschaft beteiligungsorientiert und akteursgruppenübergreifend zu gestalten – möglichst im Sinne aller Kinder und Familien in der Kommune. Wie gelingt dieser Aushandlungsprozess vor dem Hintergrund demokratiekritischer oder sogar ‑feindlicher Aussagen und Handlungen?
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Darauf möchten wir mit Ihnen zusammen in unserem K360 Arbeitsgruppentreffen „Demokratie stärken in der Verwaltung“ Antworten finden:
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Wann: Mittwoch, 1. Juli 2026, 9 bis 16 Uhr
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Wo: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Berlin
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Für wen: Kommunale Planungs- und Koordinierungskräfte und Leitungskräfte aus der Jugendhilfe (max. 15 Personen)
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Kosten: Die Teilnahme an der Arbeitsgruppe ist kostenlos. Die Kosten für Anreise und Unterkunft tragen die Teilnehmenden selbst.
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Sie können sich noch bis Mitte Mai für das AG-Treffen anmelden. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:
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Neues aus unserer Initiative
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Der Landkreis Rostock denkt die Jugendhilfeplanung neu
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Im Zuge einer Umstrukturierung will der Landkreis Rostock die Jugendhilfeplanung strategisch stärken und moderner gestalten. Im Gespräch mit dem Landkreis gehen wir der Frage nach: Was macht eine zeitgemäße Jugendhilfeplanung aus? Mit welchen Schritten setzt man Veränderungen dafür besonders nachhaltig um? Und welche Rolle spielen Gremien, die Verwaltung und wissenschaftliche Kooperationspartner dabei? Antworten und drei konkrete Bausteine für mehr Expertise, Vertrauen und Strategie gibt es im Magazin-Beitrag.
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Wie Hamburg eine überörtliche Jugendhilfeplanung aufbaut
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In Hamburg findet die Jugendhilfeplanung bisher vor allem auf bezirklicher Ebene statt. In den kommenden Jahren soll eine überörtliche Jugendhilfeplanung entstehen, die vorhandene Strukturen verbindet, Schnittstellen und Synergien sichtbar macht und einen gemeinsamen Rahmen für eine gesamtstädtische Jugendhilfeplanung schafft. Die Vision und die Herausforderungen dahinter erklärt uns Jugendhilfeplanerin Dr. Sandra Küchler.
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Veranstaltungshinweis
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Klug haushalten, stark wirken - mit Apostolos Tsalastras
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Die Kassen sind leer, doch die Ansprüche an staatliches Handeln steigen. In dieser Kommune gestaltet!-Ausgabe sprechen wir deshalb über Geld und wie es verteilt wird. Wie lassen sich Qualität und Wirkung auch unter schwierigen Bedingungen sichern?
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Darüber reden wir mit Apostolos Tsalastras, Kämmerer und Kulturdezernent der Stadt Oberhausen – einer Stadt, die zeigt, wie sich mit klugem Ressourceneinsatz einiges erreichen lässt: Wie nutzt Oberhausen Wirkungsorientierung, Sozialberichterstattung und kommunale Kooperationssysteme, um auch mit begrenztem Budget nachhaltige Kinder- und Jugendhilfe zu gestalten?
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Klug haushalten, stark wirken: Strategien für nachhaltige Jugendhilfe - mit Apostolos Tsalastras
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Versteckte Bedarfe beim Kita-Zugang nicht übersehen
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Nicht alle Bedarfe nach einem Kita-Platz sind sichtbar. Gerade Familien, für die Unterstützung besonders wichtig wäre, tauchen in Planungsdaten oft gar nicht auf – weil sie ihren Bedarf nicht anmelden oder ihnen das Angebot schlicht gar nicht bekannt ist. Wir haben mit Bildungsmanagerin Judith Strom (DKJS) über diese versteckten Bedarfe gesprochen. Und darüber, wie Kommunen sie besser in den Blick nehmen können.
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Ausschreibung
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15 Kommunen für Jugend entscheidet gesucht
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Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung begleitet ab 2026 wieder 15 Kommunen aus ganz Deutschland dabei, Jugendliche in die Politik vor Ort . Erfahrene Expert:innen aus der Jugendbeteiligungsszene stehen dabei der kommunalen Spitze zur Seite. Ihre Kommune möchte Jugendlichen zuhören, ihre Themen ernst nehmen und sie an Entscheidungen beteiligen? Sie sind Bürgermeister:in, Stadtratsmitglied, in der kommunalen Verwaltung oder Jugendarbeit beschäftigt und möchten ein innovatives und praktisches Beteiligungsverfahren in Ihre Kommune holen? Dann könnte das Projekt Jugend entscheidet der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung genau das Richtige für Sie sein: Bewerben Sie sich ab dem 18. Mai bis zum 30. Juni. Hier erfahren Sie mehr zur Ausschreibung.
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Lese-Tipp
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Handbuch für die Arbeit im Jugendhilfeausschuss
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„Entscheiden im Jugendhilfeausschuss: informiert, beteiligt, wirksam” – das LVR-Landesjugendamt Rheinland stellt ein Handbuch für Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen zur Verfügung. Es bietet einen praxisnahen Überblick über Aufgaben, Rechte und Entscheidungsprozesse sowie konkrete Hinweise für eine informierte und wirksame Gremienarbeit. Das Handbuch gibt es hier digital und kostenlos.
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Veranstaltungshinweis
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Werkstatt für Kommunen bei der DKJS: Räume nach Bedarfen von Jugendlichen entwickeln – Prozessgestaltung für Kommunalverwaltungen
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Jung, laut, unerwünscht?! Jugendliche haben ein Recht auf Teilhabe – erleben im Alltag aber oft das Gegenteil. Gleichzeitig zeigen Studien: Sie wünschen sich Räume für sich. Die Werkstatt für Kommunen nimmt die Umsetzung in den Blick: Wie lassen sich Ergebnisse aus Beteiligungsverfahren übersetzen in die konkrete Planung und Gestaltung dieser Räume? Die Veranstaltung bietet fachliche Impulse, Austausch mit anderen Kommunen und Einblicke in die Praxis. Die Werkstatt findet am 19. und 20. August bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Anmelden können Sie sich über die DKJS.
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Veranstaltungshinweis
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Impact Kommunen Konferenz – Aber bitte mit Wirkung!
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Kommunen stehen unter Druck: Große Gestaltungsaufgaben treffen auf eine angespannte Haushaltslage. Gerade jetzt gilt: Staatliches Handeln muss vor Ort überzeugen, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken. PHINEO ist überzeugt: Wirkungsorientierte Steuerung hilft Kommunen dabei, ihre Aufgaben auch unter schwierigen Bedingungen besser zu erfüllen. Dafür braucht es ein neues Miteinander von Verwaltung, Politik und Bürger*innen. Am 30. Juni 2026 lädt PHINEO Menschen aus Politik, Verwaltung und Unterstützer:innen der Staatsmodernisierung auf allen Ebenen (Kommunen, Ländern und Bund) zur Impact Kommunen Konferenz 2026 nach Berlin ein. Gemeinsam sollen praktische Ansätze und konkrete Umsetzungsideen für wirkungsorientierte Steuerung in Kommunen entwickelt werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier gibt es das Programm und Infos zur Anmeldung.
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Online-Kurs
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Selbstlernpaket zu Kinder- und Jugendbeteiligung
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In einem zweiteiligen Online-Kurs bietet das Deutsche Kinderhilfswerk Wissen, um Kinder- und Jugendbeteiligung zu verstehen, zu planen und praktisch umzusetzen. Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen und kostenlos. Im Grundkurs werden die fachlichen Grundlagen vermittelt, im anknüpfenden Aufbaukurs liegt der Schwerpunkt auf Praxis, Anwendung und Haltung. Die Module können jederzeit und im eigenen Tempo absolviert werden. Der Kurs richtet sich vor allem an Verwaltungsfachkräfte, die Kinder- und Jugendbeteiligung neu oder mehr implementieren wollen.
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Kennen Sie schon... ?
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Immer noch alles VUCA: So agieren Verwaltungen in unsicheren Zeiten
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Schon eine Weile her, aber aktueller denn je: Vor drei Jahren brachte K360-Kollegin Nancy Weber dos Santos Eindrücke aus einem spannenden Workshop zum Thema intersektionale Kooperationen mit – und Ideen, wie sektorübergreifende Kooperationen trotz aller Herausforderungen gelingen können und welche Chancen Krisen als Gestaltungsmoment bieten. Für unser Magazin hat sie die wichtigsten Erkenntnisse für die Verwaltung zusammengetragen.
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Kommune 360° ...
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... ist entstanden durch eine gemeinsame Initiative der Auridis Stiftung, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der gemeinnützigen PHINEO AG und besteht aus einem wachsenden Netzwerk aus kommunalen Planungs- und Leitungskräften, Fachexpert:innen, Unterstützer:innen aus Landesinstitutionen, Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen, Wissenschaftsinstitutionen und vielen mehr.
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Wir danken allen Leser:innen dieses Newsletters für ihr Interesse. Haben Sie den Newsletter erhalten, obwohl Sie sich bislang nicht angemeldet haben, dann haben wir Ihre Daten durch eigene Recherchen aus öffentlich zugänglichen Quellen oder aufgrund vorheriger, persönlicher Kontakte hinzugefügt. Über den Abmelde-Button im Impressum können Sie dem Erhalt weiterer Newsletter jederzeit widersprechen.
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