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Der Newsletter für kommunale Gestalter:innen
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Liebe:r Leser:in,
mit der föderalen Modernisierungsagenda setzte die Ministerpräsidentenkonferenz vergangene Woche fünf wichtige Leitthemen für die Staatsmodernisierung: weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, effiziente, resiliente und leistungsfähige Strukturen sowie digitale Verfahren und bessere Rechtssetzung.
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„Culture eats strategy for breakfast.“
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Wer Bürokratie abbauen und Prozesse digitalisieren will, liegt im Trend und auch richtig. Für nachhaltigen Erfolg ist aus unserer Sicht aber entscheidend, dass und wie wir eine neue Kultur des Führens, Steuerns und Zusammenwirkens etablieren. Kurz gesagt: Ein resilienter und leistungsfähiger Staat entsteht dort, wo Kulturveränderung als zentraler Pfeiler neuen staatlichen Handelns mitgedacht und nachhaltig umgesetzt wird. Das Wort „Kultur“ kommt in der 55-seitigen Modernisierungsagenda einmal vor (im ersten Kapitel „Weniger Bürokratie“).
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Auch für die föderale Modernisierungsagenda gilt: Kulturveränderung ist Kern der Staatsmodernisierung! Andernfalls bleibt die Modernisierungsagenda genau das: eine Agenda, keine Realität. Wer heute in diese Arbeitskultur investiert, stärkt nicht nur die Verwaltung – sondern vor allem auch die Chancen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen vor Ort. Im nächsten Jahr zeigen wir genau das anhand konkreter Praxisbeispiele aus unseren Fellow-Kommunen.
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Bis dahin wünschen wir Ihnen ein erholsames Jahresende und hoffen, dass Sie Zeit zum Durchatmen und Kraft schöpfen finden. Herzlichen Dank für Ihre klugen Gedanken, Ideen und Fragen in 2025. Das nächste Jahr wartet mit inspirierenden Erfolgsgeschichten, verzwickten Herausforderungen und innovativen Lösungen auf uns.
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Neues aus unserer Initiative
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Dürfen wir vorstellen? Das sind die neuen K360 Fellow-Kommunen!
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Das K360 Fellow-Programm ist unser kostenloses Unterstützungsangebot für neun Kommunen. Sie alle möchten ihre Vorhaben im Bereich der integrierten Planung und Steuerung für gelingendes Aufwachsen zielgerichtet voranbringen und passende Antworten auf kommunale Herausforderungen in Krisenzeiten finden.
Auf unserer Website erfahren Sie ab sofort mehr über diese konkreten Vorhaben der Fellow-Kommunen. Im Laufe des nächsten Jahres folgen weitere Magazinbeiträge und mehr Informationen zu den einzelnen Kommunen, ihren Herausforderungen und den Lösungen, die sie finden werden.
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Was ist Ihre Change-Story 2025?
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Geschichten spielen für Veränderung eine wichtige Rolle. Warum also nicht jetzt auf das Jahr zurückblicken und die Kraft einer guten Geschichten zum Jahresende nutzen?
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Teilen Sie eine Change-Story aus 2025 mit Ihren Kolleg:innen, Kooperationspartner:innen, Gremienmitgliedern oder anderen wichtigen Akteuren. Die Change-Story kann Sie dabei unterstützen, die Notwendigkeit von Veränderung zu erklären oder dafür mit Blick aufs neue Jahr nach innen und außen zu werben. Der Change-Guide hilft Ihnen ab Seite 172 dabei!
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Veranstaltungshinweis
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Der KinderCampus Dortmund: Vom Modellprojekt zur neuen Normalität sozialräumlicher Koordination und Zusammenarbeit
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Die Fachstelle Bildung, Entwicklung, Raum, Integration und Demokratie (FaBERID) der DKJS lädt am 24.02.2026 von 10 bis 12 Uhr zur digitalen "Wissen geht raus"-Veranstaltung „Der KinderCampus: Zwischen Symbolkraft, hohen Erwartungen und Umsetzungsrealität“ ein. Das Modellprojekt „KinderCampus“ erprobt an derzeit zwei Standorten, wie integrierte Bildungs- und Jugendhilfeplanung in der Praxis funktionieren kann. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Vernetzung verschiedener Institutionen, sondern vor allem der Aufbau neuer, verbindlicher Kooperationsstrukturen – von der strategischen Steuerung in der Verwaltung bis zur operativen Koordination durch das Campusmanagement vor Ort. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Informationen gibt es hier.
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Publikation I
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Collective Impact Guide für den Übergang Schule – Beruf
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Fast drei Millionen junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Währenddessen wächst der Fachkräftemangel und Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Wie können Schulen, Jugendhilfe, Arbeitsagenturen, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen wirkungsorientiert und sektorübergreifend zusammenarbeiten, um ihre Unterstützungsangebote für Jugendliche auf dem Weg in Ausbildung und Beruf abzustimmen und weiterzuentwickeln? Der kostenlose Collective Impact Guide der Initiative Zukunftsträger gibt Antworten: strukturiert, inspirierend und praxisnah.
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IQB-Bildungstrend 2024
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Das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) erreicht jene Kinder am wenigsten, die es am dringendsten brauchen
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Dies geht aus einer Analyse der DKJS hervor, für die die IQB-Ergebnisse mit aktuellen Kinderarmutszahlen und der Inanspruchnahme des BuT auf Bundeslandebene verknüpft wurden. Es zeigt sich: Die Inanspruchnahme schwankt zwischen den Bundesländern stark. BuT scheint eher einer Verwaltungs- statt Bedarfslogik zu folgen. Zudem kritisieren die Autor:innen eine Evidenzlücke auf kommunaler Ebene: In Sozialraummonitorings fehlt die BuT-Inanspruchnahme fast überall als kleinräumiger Indikator. Dadurch bleibt unsichtbar, welche Quartiere besonders schlecht erreicht werden – was allerdings steuerungsrelevant wäre. Hier geht's zur ausführlichen Analyse.
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Datenbasiertes Arbeiten
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Wie werden Daten in der Verwaltung steuerungsrelevant?
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Ein wirksamer Staat arbeitet datenbasiert, um aktuelle Entwicklungen und Trends umfassend zu verstehen. So trifft er kluge Entscheidungen und versteht was wirklich funktioniert. In der Theorie ist der Umgang mit Daten einfach: Wir sammeln sie, analysieren sie, und treffen auf dieser Grundlage Entscheidungen. Doch die Realität sieht oft anders aus. Zwar werden überall Daten gesammelt, doch selten liefern sie klare, entscheidungsrelevante Ableitungen. In ihrem neuen Magazinbeitrag teilt PHINEO Public vier Empfehlungen, wie Sie das ändern können.
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Innovationswerkstatt für Demokratie
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Wie machen wir unsere Demokratie zukunftsfest?
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Unsere Demokratie hat Innovationsbedarf. Im neuen Format „Innovationswerkstatt für Demokratie“ erarbeitet PHINEO Public deshalb praktikable Lösungen, mit denen unser demokratisches System zukunftsfest wird. Gemeinsam mit Wissenschaftler:innen und Praxisakteur:innen machen sie aus Forschungserkenntnissen umsetzbare Praxisansätze. Ziel ist es, wirksame, skalierbare Lösungen zu finden, die nicht nur lokal, sondern bundesweit umsetzbar sind. Die erste Innovationswerkstatt richtet ihren Blick auf die Kommunalpolitik und fragt: Wie machen wir lokales demokratisches Engagement wieder attraktiv? Hier geht's zum Projekt.
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Publikation II
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Sieben Stellschrauben zur Steigerung kommunaler Resilienz
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In der Publikation „Handlungsfähigkeit in Krisen sichern“ des Deutschen Instituts für Urbanistik werden sieben Stellschrauben zur Steigerung kommunaler Resilienz in Krisenzeiten vorgestellt. Genannt werden unter anderem die Bedeutung von Vernetzung und guter Personalführung und -fürsorge. Klar ist: Es gibt nicht die eine perfekte Lösung für alle, jede Kommune ist vielmehr gefordert, inspiriert durch die in der Studie aufgeführten Beispiele guter Praxis ihren eigenen spezifischen Ansatz zu wählen (sagen wir als Initiative ja auch immer 😉). Alle Ergebnisse und Erkenntnisse sind hier abrufbar.
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Kennen Sie schon... ?
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Die Jugendhilfeplanung in Halle (Saale) irritiert positiv!
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Stefanie Goy ist Jugendhilfeplanerin in Halle (Saale) und beweist Mut zur Veränderung: Um gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen, gestalten sie und alle Beteiligten der Jugendhilfe die Planung dort grundlegend kooperativ und kollaborativ. Dabei bleiben Skepsis und Irritation nicht aus. Im Podcast spricht Stefanie Goy darüber, wie Vertrauen zwischen unterschiedlichen Akteuren erarbeitet werden kann und wie auch aus schwierigen Gremiensitzungen ein besseres Verständnis für die Perspektive der anderen Seite resultieren kann.
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Kommune 360° ...
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... ist entstanden durch eine gemeinsame Initiative der Auridis Stiftung, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der gemeinnützigen PHINEO AG und besteht aus einem wachsenden Netzwerk aus kommunalen Planungs- und Leitungskräften, Fachexpert:innen, Unterstützer:innen aus Landesinstitutionen, Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen, Wissenschaftsinstitutionen und vielen mehr.
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