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Der Newsletter für kommunale Gestalter:innen
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Liebe:r Leser:in,
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Wirkungsorientierung klingt in der Theorie vielleicht einfach: Wir richten unser Handeln und unsere Angebote danach aus, was Menschen brauchen und was wir für sie erreichen wollen. Doch wie wird dieser Anspruch im kommunalen Alltag zur gelebten Praxis? Führt Wirkungsorientierung zu besseren Entscheidungen in Planung und Steuerung? Was verändert sie in der Zusammenarbeit zwischen den Ämtern, mit Politik, Trägern und anderen Akteuren?
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Wirkungsorientierung wirft in der Umsetzung viele Fragen auf. Pilotprojekte können ein sinnvoller Raum sein, um erste Antworten zu finden. Doch damit stellen sich schon die nächsten großen Fragen: Wie wird aus ersten Schritten etwas Dauerhaftes? Wie lässt sich Wirkungsorientierung fest in Planung und Steuerung verankern und über einzelne Projekte hinaus weiterführen?
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Vielleicht stellen Sie sich in Ihrer Kommune ähnliche Fragen. Dann freuen wir uns darauf, Sie bei unserer nächsten „Kommune gestaltet!“ zu sehen:
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Kommune gestaltet! – Wirkungsorientierung in der kommunalen Praxis
Dienstag, 6. Oktober 13:00 bis 13:55 Uhr kostenlos, online via Zoom
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Das Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main hat sich mit wirkungsorientierter Planung und Steuerung bereits auf den Weg gemacht und teilt seine Erfahrungen mit uns. Wir freuen uns auf Einblicke von Christine Weber, Teamleitung sozialraumorientierte Hilfen, und Christian Hey-Nguyen, Teamleitung Jugendhilfe- und Sozialplanung. Beide arbeiten in der Stabstelle Planung, Entwicklung und sozialraumorientierte Hilfen.
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Susanne aus dem K360-Team
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Neues aus unserer Initiative
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Allrounder:in gesucht - Was es für eine gute Jugendhilfeplanung wirklich braucht
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Jugendhilfeplanung ist weit mehr als ein formaler Auftrag: Sie ist ein vielschichtiger, kommunikativer und kooperativer Prozess zwischen vielen Beteiligten. Welche Kompetenzen braucht es, um diesen gut zu gestalten? Wir werfen einen Blick auf das Kompetenzprofil von Planungsfachkräften und machen den Praxis-Check mit der Hamburger Jugendhilfeplanerin Dr. Sandra Küchler.
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Kulturwandel beginnt am Frühstückstisch: Wie Bonn Zusammenarbeit neu denkt
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Integrierte Planung und Steuerung braucht mehr als gute Strategien und neue Strukturen: Entscheidend ist eine Kultur des Miteinanders. Unsere K360-Fellows Maike Rütten und Peter Bröxkes aus Bonn zeigen, wie kleine Impulse festgefahrene Routinen aufbrechen können. Ein gemeinsames Frühstück ist manchmal ein guter Anfang.
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Was Kommune 360° vor Ort bewirkt
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Wie wirkt unsere Arbeit eigentlich vor Ort? Im aktuellen Wirkjournal der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zeigt das Beispiel Halle (Saale), was durch Begleitung, Austausch und Vernetzung entstehen kann. Jugendhilfeplanerin Stefanie Goy berichtet, welche Impulse aus Kommune 360° sie bis heute in ihrer Arbeit nutzt – und was sich dadurch in der Zusammenarbeit vor Ort verändert hat.
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Lesetipp
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Jugendliche leben hybrid – plant Ihre Verwaltung das mit?
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Jugendliche leben nicht nur auf dem Schulhof oder im Jugendzentrum. Sie leben auch auf Social-Media-Plattformen, in Gaming-Welten und in Chatgruppen. Beides gehört zusammen – analog und digital lassen sich kaum noch trennen. Was das für die Jugendhilfeplanung bedeutet, hat unser ehemaliger Kollege Adrian Groschwitz (DKJS) gemeinsam mit Prof. Dr. Marius Otto (Hochschule Landshut) und Prof. Dr. Markus Baum (Katholische Hochschule NRW) untersucht. Den Fachbeitrag lesen Sie hier.
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Veranstaltungshinweis
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Kita-Segregation sichtbar machen
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Ungleiche Bildungs- und Teilhabechancen beginnen schon vor der Schule. Die diesjährige KOSMO-Keynote nimmt deshalb Segregation in der frühen Bildung in den Blick. Die Veranstaltung findet am 19. November von 13:00 bis 15:30 Uhr online und kostenlos statt. Anmeldeschluss ist der 12. November. Hier erfahren Sie mehr.
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Praxisblick
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Gemeinsam Jugendorte schaffen
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In Berlin-Pankow haben Bezirksamt und Träger gemeinsam einen konsumfreien Aufenthaltsort für Jugendliche geschaffen. Im Interview erzählen die Beteiligten von einem vierjährigen Prozess, ressortübergreifender Zusammenarbeit und kreativen Lösungen innerhalb der Verwaltung. Das Interview finden Sie hier.
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Demokratie schützen
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Demokratie wird vor Ort gestaltet – und dort auch herausgefordert. Wie können Kommunen und Verwaltungen demokratische Werte stärken und souverän mit Angriffen auf die offene Gesellschaft umgehen? Wir haben ein paar Anregungen für Sie gesammelt:
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Buchempfehlung
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20 Lektionen für die Demokratie
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Was können wir aus der Geschichte über den Schutz der Demokratie lernen? In „Über Tyrannei“ formuliert der Historiker Timothy Snyder 20 kurze Lektionen gegen Autoritarismus. Manche so simpel wie wirkungsvoll: „Nimm Blickkontakt auf und unterhalte dich mit anderen." Für die illustrierte Ausgabe hat Nora Krug seine historischen Perspektiven und konkreten Handlungsimpulse in eine eindrückliche Bildsprache übersetzt.
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Podcast
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Demokratiearbeit vor Ort
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Alicja Orlow von der RAA Mecklenburg-Vorpommern gibt im Podcast „Echt & Unzensiert“ sehr persönliche Einblicke in ihr Engagement für Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft. Ein Hörtipp aus Mecklenburg-Vorpommern, der auch für Kommunen interessante Perspektiven auf demokratische Strukturen vor Ort eröffnet. Hier gelangen Sie zur Folge.
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Weiterbildung
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Sicher moderieren in Konflikt- und Krisensituationen
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Wie bleiben Kommunen auch in Konflikt- und Krisensituationen dialogfähig? Das Kompetenzzentrum Krisen-Dialog-Zukunft bietet 2027 eine Moderationsschulung in Berlin an, die Methoden für den Umgang mit kontroversen Themen und aufgeheizten Situationen vermittelt. Bewerbungen sind bis zum 15. November möglich. Hier gibt es mehr Informationen.
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Kommune 360° ...
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... ist entstanden durch eine gemeinsame Initiative der Auridis Stiftung, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der gemeinnützigen PHINEO AG und besteht aus einem wachsenden Netzwerk aus kommunalen Planungs- und Leitungskräften, Fachexpert:innen, Unterstützer:innen aus Landesinstitutionen, Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen, Wissenschaftsinstitutionen und vielen mehr.
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