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Kommune 360°

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Kooperative und integrierte Planung und Steuerung für gelingendes Aufwachsen

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Kooperative und integrierte Planung und Steuerung für gelingendes Aufwachsen
31.07.2026 | Blogbeitrag von Anna Scheibe

Jugendliche leben hybrid – plant Ihre Verwaltung das mit?

Jugend­li­che leben nicht nur auf dem Schul­hof oder im Jugend­zen­trum. Sie leben auch auf Social Media Platt­for­men, in Gam­ing-Wel­ten und in Chat­grup­pen. Bei­des gehört zusam­men – ana­log und digi­tal las­sen sich kaum noch trennen.

Was bedeu­tet das für die Jugend­hil­fe­pla­nung? Unser ehe­ma­li­ger Kol­le­ge Adri­an Gro­schwitz (DKJS) ging die­ser Fra­ge gemein­sam mit Prof. Dr. Mari­us Otto (Hoch­schu­le Lands­hut) und Prof. Dr. Mar­kus Baum (Katho­li­sche Hoch­schu­le NRW) nach. Ihre Erkennt­nis­se ver­öf­fent­lich­ten sie nun in einem Fach­ar­ti­kel „Jugend­hil­fe­pla­nung unter dem Vor­zei­chen der Digi­ta­li­tät. All­tags­theo­re­ti­sche Per­spek­ti­ven auf digi­ta­le Sozi­al­räu­me im Planungskontext“.

Dar­in benen­nen sie ein Mus­ter, das in vie­len Ver­wal­tun­gen zu fin­den ist: Jugend­li­che wer­den “online erreicht”, geplant wird aber wei­ter­hin ana­log. Digi­ta­le Kanä­le die­nen dann nur als Werk­zeug, um jun­ge Men­schen zu errei­chen. Als eige­ne Lebens­welt wer­den sie kaum mit­ge­dacht. Der Arti­kel dreht die­se Logik um. Digi­ta­le Räu­me sind für die Autoren kei­ne Ergän­zung zum “ech­ten” All­tag, son­dern Teil davon. Ob Gam­ing-Welt oder Klas­sen­chat: Was dort pas­siert, prägt Iden­ti­tät, Bezie­hun­gen und Zuge­hö­rig­keit genau­so wie das, was auf dem Pau­sen­hof passiert.

Aus Sicht der Autoren erfor­dert das vor allem eines: bes­se­re Zusam­men­ar­beit. Jugend­hil­fe­pla­nung kann die hybri­den Lebens­wel­ten jun­ger Men­schen nicht allein erfas­sen. Sie muss sich stär­ker mit Stadt­pla­nung, Sport­ver­wal­tung, Gesund­heits­för­de­rung und Digi­tal­po­li­tik ver­net­zen – Berei­che, die bis­lang oft neben­ein­an­der statt mit­ein­an­der arbei­ten. Das heißt auch hier: Silo­den­ken auf­bre­chen und Ver­wal­tung, Poli­tik und Trä­ger an einen Tisch brin­gen, damit aus ein­zel­nen Zustän­dig­kei­ten ein gemein­sa­mes Han­deln wird.

Den gan­zen Arti­kel fin­den Sie hier.

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