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Kommune 360°

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Kooperative und integrierte Planung und Steuerung für gelingendes Aufwachsen

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Kooperative und integrierte Planung und Steuerung für gelingendes Aufwachsen
17.02.2026 | Blogbeitrag von Anna Scheibe

Höhere Qualität durch bessere Struktur - Der Kreis Landshut baut proaktiv mit an der Zukunft der Jugendhilfe

Die Kreis­ver­wal­tung Lands­hut reißt mit einem Chan­ge-Pro­zess Silos ein und hin­ter­fragt ihre Kul­tur grund­le­gend. Dafür sor­tiert sie ihre Struk­tu­ren und ver­schlankt Abläu­fe um Raum sowie Zeit zu schaf­fen, die Mit­ar­bei­ten­de, jun­ge Men­schen und ihre Fami­li­en brau­chen. Die­ser Umbau ist kein Schnell­schuss, son­dern ein lang­fris­ti­ger Pro­zess – und er begann gera­de dort, wo vie­le Fäden zusam­men­lau­fen: im Jugend­amt. Wir haben mit Tho­mas Wein­zierl, Gesamt­lei­ter des Kreis­ju­gend­am­tes der Kreis­ver­wal­tung Lands­hut über die­sen Pro­zess gesprochen.

„Wir haben kei­ne Zeit zu verschenken!“

Die Jugend­hil­fe arbei­tet in einem Kon­text, der sich stän­dig und schnell ver­än­dert. Neue Geset­ze, Kri­sen, stei­gen­de Bedar­fe – das alles sind schon lan­ge kei­ne vor­über­zie­hen­den Situa­tio­nen mehr, son­dern die neue Rea­li­tät. Die Zahl der zu bear­bei­ten­de Fäl­le und Auf­ga­ben wächst, doch die Zahl der Mit­ar­bei­ten­den steigt nicht auto­ma­tisch mit. Im Gegen­teil: Nach Mög­lich­keit sol­len kei­ne zusätz­li­chen Stel­len neu geschaf­fen wer­den, denn die Haus­hal­te wer­den immer knap­per. So auch im nie­der­bay­ri­schen Land­kreis Landshut.

Vor die­sem Hin­ter­grund woll­te die Kreis­ver­wal­tung Lands­hut zeit­rau­ben­de Gege­ben­hei­ten nicht wei­ter hin­neh­men: „Wenn wir ein­spa­ren wol­len, müs­sen wir nicht in ers­ter Linie auf die Reduk­ti­on von Per­so­nal schau­en“ sagt Tho­mas Wein­zierl. „Bes­ser ist es, die Struk­tu­ren effi­zi­en­ter zu gestal­ten. So wird Zeit frei für die eigent­li­che Arbeit am Men­schen – denn die wird mehr und nicht weni­ger gebraucht.“

Die Visi­on der Kreis­ver­wal­tung Lands­hut: eine opti­ma­le Bür­ger­ver­sor­gung bei maxi­ma­ler Bür­ger­zu­frie­den­heit. Um die­ses Ziel zu errei­chen, ver­folgt die Ver­wal­tung einen lang­fris­ti­gen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess. Die Mis­si­on: Arbeits­pro­zes­se sol­len best­mög­lich opti­miert wer­den – in allen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten. Der Start­punkt für die­ses Vor­ha­ben war das Kreis­ju­gend­amt. Als größ­te Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit weist es die meis­ten Schnitt­stel­len zu ande­ren Ver­wal­tungs­ein­hei­ten auf. Hier zei­gen sich die Vor­tei­le effi­zi­en­te­rer Pro­zes­se und kla­rer Struk­tu­ren schnell und deut­lich.

Ein Sys­tem vol­ler Kästchen

2020 glich die Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur des Kreis­ju­gend­am­tes Lands­hut denen vie­ler ande­rer: Es gab zahl­rei­che Fach­be­rei­che, vie­le Zustän­dig­kei­ten, diver­se Schnitt­stel­len. Gedacht und gear­bei­tet wur­de in mehr­schich­ti­gen Silos. Der Abstim­mungs­be­darf war hoch – genau­so wie dadurch beding­te Infor­ma­ti­ons- und Zeit­ver­lus­te. „Vie­le Mit­ar­bei­ten­de waren für jun­ge Men­schen und ihre Fami­li­en zeit­gleich fach­lich zustän­dig. Die Struk­tur sah vor, dass jede:r nur inner­halb sei­nes ‚Käst­chens‘ arbei­tet“ erin­nert sich Thoms Wein­zierl. Die Lebens­rea­li­tät jun­ger Men­schen und ihrer Fami­li­en bil­de­te das jedoch nicht mehr ab. Nicht sel­ten durch­lie­fen ihre Fäl­le bzw. Anlie­gen meh­re­re die­ser Käst­chen, bevor sie abge­schlos­sen wer­den konn­ten. An jeder Käst­chen­gren­ze gin­gen Zeit und Qua­li­tät (und Ner­ven) verloren. 

Hin­zu kamen in die Jah­re gekom­me­ne ana­lo­ge Ver­wal­tungs­pro­zes­se, die den All­tag aus­brems­ten. Ein Bei­spiel: Zum All­tag der Jugend­hil­fe gehö­ren diver­se Dienst­fahr­ten wie Haus­be­su­che, um das Arbei­ten mit und in den Fami­li­en zu ermög­li­che. Eine sol­che Dienst­fahrt oder auch im Bedarfs­fall ein im Nach­gang zu stel­len­der Zeit­kor­rek­tur­be­leg, muss­te schrift­lich bean­tragt und vom Vor­ge­set­zen sowie Vor-Vor­ge­set­zen unter­schrift­lich geneh­migt wer­den. Das Ein­sam­meln die­ser Unter­schrif­ten vor bzw. auch im Fall der Kenn­zeit­über­schrei­tung nach einer sol­chen Dienst­fahrt konn­te nur per Haus­post abge­wi­ckelt wer­den – was sich in Zei­ten von Coro­na, fle­xi­blen und mobi­lem Arbei­ten zuneh­mend umständ­li­cher als auch zeit­rau­ben­der erwies. Pro­zes­se wie die­se führ­ten nicht nur zu Ver­zö­ge­run­gen son­dern redu­zier­ten auch die Zeit, die die Mit­ar­bei­ten­den für die päd­ago­gi­sche Arbeit mit den Jugend­li­chen und Fami­li­en brau­chen. Dank vie­ler Ver­bes­se­run­gen ist dies heu­te nicht mehr so. Bei­spie­le hier­für sind eine gene­ra­li­sier­te Dienst­rei­se­ge­neh­mi­gung, Fle­xi­bi­li­sie­rung der Arbeits­zei­ten und eine Viel­zahl digi­ta­ler Tools zur Antrags­ab­wick­lung (z.B. auch die Online­kan­ti­nen­be­stel­lung J).

Der Neu­start

2020 ent­schied man das Kreis­ju­gend­amt bzw. sei­ne Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur kom­plett zu über­ar­bei­ten, damit die vor­han­de­ne knap­pe Zeit dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Aus ursprüng­lich sechs Fach­be­rei­che wur­den drei Fach­be­rei­che. Somit ist nun eine kla­re­re Auf­tei­lung zwi­schen Stra­te­gie und Ope­ra­ti­ve, zwi­schen Zukunft und Tages­ge­schäft mög­lich. Die Stra­te­gie plant die Zukunft – lang­fris­tig und fle­xi­bel. „Die Ope­ra­ti­ve hält uns den Rücken frei und setzt das Tages­ge­schäft um. So kön­nen wir im Mor­gen und im Jetzt über­le­ben“ sagt Tho­mas Wein­zierl. Die­se Auf­tei­lung schafft Raum für eine Fra­ge, für die frü­her kaum Zeit blieb: Wie wol­len wir in Zukunft arbei­ten – und was brau­chen wir heu­te dafür?

Gute Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen kom­men auch immer wie­der aus der Kreis­ver­wal­tung selbst. Das ist aus­drück­lich erwünscht und wird mit der neu­en Struk­tur wei­ter geför­dert. Wo frü­her Ideen wie auch Feed­back über die Hier­ar­chie in das Sys­tem getra­gen wer­den muss­ten, wer­den Wege nun kon­ti­nu­ier­lich ver­kürzt und verbessert.

Pra­xis­bei­spie­le zei­gen, was sich schon ver­än­dert hat

Ers­te Ergeb­nis­se sind bereits sicht­bar. Wäh­rend man 2020 noch über dem jähr­li­chen Durch­schnitt der Aus­ga­ben­stei­ge­rungs­ra­te im Bereich Jugend­hil­fe lag, liegt man nun unter dem Durch­schnitt und das bei gleich­zei­ti­ger Qualitätssteigerung.

Auch die ers­ten Pilot­pro­jek­te lau­fen. Beim Ganz­tag konn­te das Kreis­ju­gend­amt Lands­hut tes­ten, wie die jun­gen Struk­tu­ren wir­ken, wenn vie­le Betei­lig­te an einem Tisch sit­zen. Die Jugend­be­fra­gung wur­de als Anlass genom­men, die Betei­li­gungs­struk­tu­ren der Jugend­hil­fe­pla­nung zu hin­ter­fra­gen.

Pra­xis­bei­spiel 1: Ganz­tags­be­treu­ung für Grundschüler:innen

„Der Ganz­tag war für uns ein idea­ler Test­bal­lon. Hier sind wir schon sehr weit bzw. weit am Anfang – und das wol­len wir wei­ter ausbauen.“

Beim bevor­ste­hen­den Rechts­an­spruch auf ganz­tä­gi­ge Betreu­ung zei­gen sich bereits ers­te Effek­te der ver­än­der­ten Her­an­ge­hens­wei­se in der Pla­nung und Steue­rung des Kreis­ju­gend­am­tes. Von Beginn an wur­de das The­ma als Pro­jekt auf­ge­setzt, vom Kreis­ju­gend­amt koor­di­niert und mit digi­ta­len Pla­nungs­tools für das Pro­zess- und Pro­jekt­ma­nage­ment umge­setzt. Dabei band das Kreis­ju­gend­amt die brei­te Fach­ex­per­ti­se einer Stra­te­gie­grup­pe mit ein. Die­se Grup­pe bün­del­te die Per­spek­ti­ven der Vertreter:innen kreis­an­ge­hö­ri­ger Kom­mu­nen, des staat­li­chen Schul­am­tes und des Kreisjugendamtes. 

Dar­über hin­aus bezo­gen sie punk­tu­ell bera­ten­de Akteu­re mit ein, z.B. freie Trä­ger und Ver­ei­ne. Die Jugend­hil­fe­pla­nung wur­de zudem eng mit den kom­mu­na­len Bedarfs­er­he­bun­gen ver­knüpft. Außer­dem wur­den zu Beginn des Pro­zes­ses Eva­lua­ti­ons­zeit­punk­te fest­ge­legt, um nach den jewei­li­gen Umset­zungs­schrit­ten gege­be­nen­falls Anpas­sun­gen vor­zu­neh­men.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Umset­zung des Ganz­tags­an­spruchs im Land­kreis Lands­hut fin­den Sie hier.

Pra­xis­bei­spiel 2: Jugend­be­tei­li­gung stärken

„Wie schaf­fen wir es, dass Kin­der und Jugend­li­che uns wie­der ver­trau­en? Das schaf­fen wir nur, wenn wir sie auch ernst neh­men und wirk­sa­me Teil­ha­be ermög­li­chen. Und: Wir dür­fen kei­ne Angst haben vor den Ergeb­nis­sen, die wir bekom­men, wenn wir fragen. “

Ein Ziel des Kreis­ju­gend­am­tes Lands­hut ist es, direk­te Betrof­fe­ne in den über­ge­ord­ne­ten Pla­nungs­pro­zess der Jugend­hil­fe stär­ker ein­zu­bin­den. Die aus­schließ­lich digi­tal rea­li­sier­te Jugend­be­fra­gung 2025 bot dafür einen guten Anlass. Hier­für wur­den Jugend­li­che in Form von per­sön­li­chen Gesprä­chen vor dem offi­zi­el­len Start­schuss der Online-Befra­gung in den Jugend­zen­tren vor Ort direkt ein­ge­bun­den. Ziel war es her­aus­zu­fin­den, wie die Jugend­be­fra­gung von den Jugend­li­chen genutzt wird, was gut funk­tio­niert und wie sie ver­bes­sert wer­den könn­te – auch um wei­te­re bis­lang nicht erreich­te Grup­pen für eine Teil­nah­me zu gewinnen.

Neben wert­vol­len Erkennt­nis­sen zur Befra­gung selbst, zeig­te das Gespräch mit den Mit­ar­bei­ten­den in den Jugend­zen­tren, dass vie­le pla­nungs­re­le­van­te Infor­ma­tio­nen sogar bereits vor­lie­gen und künf­tig stär­ker in die Jugend­hil­fe­pla­nung ein­flie­ßen kön­nen. Per­spek­ti­visch will das Kreis­ju­gend­amt die Par­ti­zi­pa­ti­on for­mal wei­ter stär­ken – so wie es u.a. auch der neue § 4a im SGB VIII vor­sieht. Immer im Sin­ne einer schritt­wei­sen und zugleich „wirk­sa­men Teil­ha­be“, wie Jugend­amts­lei­ter Wein­zierl betont.

Was wir aus dem Chan­ge-Pro­zess im Land­kreis Lands­hut lernen:

1. Struk­tur­ent­wick­lung ist Qualitätsentwicklung

Wer Struk­tu­ren opti­miert, kann vor­han­de­ne Res­sour­cen sinn­vol­ler und wir­kungs­vol­ler zum Ein­satz brin­gen. Effi­zi­en­te­re Struk­tu­ren und Arbeits­pro­zes­se hel­fen somit auch dabei, Qua­li­tät zu stei­gern. Wenn Ver­wal­tungs­struk­tu­ren und ‑pro­zes­se ein­fa­cher wer­den, bleibt mehr Zeit für das Wesent­li­che: die Arbeit mit Kin­dern, Jugend­li­chen und ihren Fami­li­en. „Wenn der Mensch mehr Zeit für den Men­schen hat, dann ist das eine Qua­li­täts­stei­ge­rung“ so Tho­mas Wein­zierl. Und der Blick in die Kreis­ver­wal­tung Lands­hut zeigt: Qua­li­tät ent­steht nicht nur durch mehr Res­sour­cen, son­dern auch durch bes­se­re Abläufe.

2. Wie und wo Men­schen mit­ein­an­der arbei­ten, macht einen Unterschied.

Fast so wich­tig wie die Struk­tur: der Ort, an dem Men­schen mit­ein­an­der arbei­ten. Frü­her waren die ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen in der Kreis­ver­wal­tung Lands­hut auch räum­lich klar von­ein­an­der getrennt. Doch mit den neu­en Struk­tu­ren kom­men jetzt auch neue Räum­lich­kei­ten: Im Okto­ber 2025 zog die Kreis­ver­wal­tung in ein neu­es, moder­nes Ver­wal­tungs­ge­bäu­de. „Wo Men­schen sind, da men­schelts“ sagt Tho­mas Wein­zierl. Man begeg­net sich im Flur, in der Kan­ti­ne oder bei den Bespre­chun­gen per­sön­lich. Das schafft Nähe, räumt Miss­ver­ständ­nis­se aus und ver­kürzt Abspra­chen und Wege.

3. Koor­di­na­ti­on hat ihren eige­nen Wert.

Struk­tur­re­for­men allein rei­chen nicht. Mit­ar­bei­ten­de brau­chen ver­läss­li­che Ansprech­per­so­nen, die Pro­zes­se erklä­ren, Fra­gen beant­wor­ten, Ideen sam­meln sowie Men­schen an einen Tisch brin­gen und mit­ein­an­der ver­bin­det – intern wie extern. Genau hier setzt auch die für das Jahr 2026 anvi­sier­te Struk­tur­mo­di­fi­ka­ti­on des Kreis­ju­gend­am­tes an. Wein­zierl beschreibt es so: „Wenn wir wis­sen, was die Men­schen bewegt, kön­nen wir frü­her reagie­ren.“
So soll es bei­spiels­wei­se künf­tig auch ein Funk­ti­ons­post­fach geben, über das jede:r Mitarbeiter:in Ent­wick­lungs­ideen aus sei­ner täg­li­chen Arbeit her­aus ein­rei­chen kann. So müs­sen sie nicht mehr über die Hier­ar­chie gehen, was lan­ge dau­ern und Inhal­te ver­fäl­schen kann. Jede Idee bekommt eine Rück­mel­dung. Nicht jede wird sofort umge­setzt. Aber kei­ne ver­schwin­det im Nir­gend­wo. Das macht einen Unter­schied. Kon­zep­te kön­nen vorraus­schau­end ent­wi­ckelt wer­den. Sie lie­gen in der Schub­la­de bereit für den Moment, in dem sie viel­leicht doch umge­setzt wer­den kön­nen.

Der Land­kreis Lands­hut zeigt: Es gibt kein ent­we­der oder. 

Das Bei­spiel aus dem Land­kreis Lands­hut demons­triert: Effi­zi­en­te­res Arbei­ten UND gute Qua­li­tät gehen Hand in Hand. In Zei­ten knap­per Haus­hal­te sind Kom­mu­nen nicht hand­lungs­un­fä­hig. Wer stra­te­gisch und klug in die Ver­bes­se­rung von Struk­tu­ren inves­tiert, kann heu­te und mor­gen sei­ne Res­sour­cen geziel­ter und wir­kungs­vol­ler ein­set­zen. Und: Die Jugend­hil­fe kann im Heu­te bestehen UND gleich­zei­tig das Mor­gen vor­be­rei­ten. Das geht nur mit kla­ren Struk­tu­ren, guter Koor­di­na­ti­on und digi­ta­li­sier­ten Pro­zes­sen. Im Land­kreis Lands­hut sind die ers­ten Schrit­te getan. Und sie zei­gen: Ver­än­de­run­gen gelin­gen, wenn sie den All­tag wirk­lich leich­ter machen und gemein­sam getra­gen werden.

Über Tho­mas Wein­zierl
Tho­mas Wein­zierl ist seit sechs Jah­ren als Füh­rungs­kraft im Öffent­li­chen Dienst in der Kreis­ver­wal­tung Lands­hut tätig. Zuvor war er zehn Jah­re als Unter­neh­mer und Geschäfts­füh­rer sowie als Nie­der­las­sungs­lei­ter in der Sozi­al­wirt­schaft tätig. Er bringt außer­dem Non-Pro­fit-Erfah­run­gen mit, u. a. als Lei­ter eines Sozi­al­kauf­hau­ses und als Vor­stand einer Frei­wil­li­gen­agen­tur. Tho­mas Wein­zier­ls Arbeits­schwer­punkt sind Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung, Pro­zess­op­ti­mie­rung und stra­te­gi­sche Steue­rung. Sie errei­chen ihn unter thomas.​weinzierl@​landkreis-​landshut.​de.

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